Tauchsafari von Bali ├╝ber Lombok nach Komodo

Das Schiff "Moana", auf einer TauchsafariRico Neuh├Âffer, der Indonesienspezialist bei Trauminsel Reisen berichtet in seinem Friedrich "Rico" Neuh├ÂferTagebuch von einer Tauchsafari auf dem Tauchboot Moana nahe der Insel Komodo. Sie liegt einige hundert Kilometer ├Âstlich von Bali.

Tag 1: Aufbruch und erster Tauchgang

6 Uhr morgens, ich war schon vor dem Wecker wach, die H├Ąhne beim Nachbarn kr├Ąhten, der Bauer war schon auf dem Feld und hat die Finken vertrieben. Bis 7 Uhr habe ich die Zeit tot geschlagen ÔÇô dann Fahrt zum Flughafen.

Wie immer auf Bali war ich viel zu fr├╝h, wie immer wartet man stumpf vor sich hin bis man endlich in die Maschine darf. Das Flugzeug, eine Fokker 50, machte einen recht gem├╝tlichen Eindruck. Hat wohl schon tausende Inselfl├╝ge hinter sich. Die Propeller wirkten nicht mehr ganz jung, ist wohl schon mancher Vogel zu Brei verarbeitet worden. Mindest machte der Pilot einen sehr entspannten Eindruck.

Fantastische Sicht, von oben einen unbeschreiblichen Blick in den Krater des Rinjani, da war ich vor 10 Jahren ganz oben. Wenn ich es nun aus der Vogelperspektive sieht, bin ich ziemlich stolz auf mich. Weiter ├╝ber hunderte von kleinen und gr├Â├čeren Inseln bis nach 1 ┬Ż Stunden Labuan Bajo vor uns liegt. Diese Stadt ist von oben eher ein kleines Dorf, ein gesch├╝tzter nat├╝rlicher Hafen davor. Auf der Fahrt zum Hafen in einem kleinen klapprigen Minibus bekommt man den ersten Eindruck von dieser anderen Welt. Holprige Stra├čen, kleine Gesch├Ąfte, sitzende Menschen ÔÇô auf Bali sa├č man im Trubel, ├╝berall war Bewegung, hier nicht.

Mit einem kleinen Boot wurden wir durch den Hafen geschippert und da lag sei vor uns ÔÇô die Moana. Pr├Ąchtig und stolz im kristallklaren Wasser.
Nach der Begr├╝├čungskokosnuss haben wir unsere Tauchausr├╝stung zusammen gesucht und h├Ąuslich eingerichtet, inzwischen f├Ąhrt die Moana auch durch die Hafenpassage Richtung Komodo.

Ca. 1 ┬Ż Stunden sp├Ąter ankerten wir in einer gesch├╝tzten Bucht vor einer kleinen Insel, 2 Fischadler stritten sich am Ufer um den sch├Ânsten Aussichtspunkt. Unter uns Wasser wie Glas. Vor dem Tauchen ging ich erst mal schwimmen. Vom Boot springen war etwas komisch, da das Wasser so klar war, dass ich die Oberfl├Ąche nicht sehen konnte. Unter uns Korallen in ca. 4 ÔÇô 5 Meter Tiefe, die wie unter einer Glasschicht vom Boot aus zu sehen waren. Die Fische flogen wie durch Luft.

Mein erster Tauchgang begann nicht gut, ich hatte schon in ca. 3 Meter Tiefe Beklemmungen und bekam Angst vor dem Ausblasen der Maske. Rudi, der Dive Guide beruhigte mich jedoch und wir gingen runter. Gute Sicht, leichte Str├Âmung, alles easy und beschaulich. Eine wundersch├Âne Nacktschnecke, ein Rotfeuerfisch, eine fressende Schildkr├Âte, viel nettes Kleinzeug wie fingernagelgro├če Garnelen, die an Drahtkorallen sa├čen, zum Schluss beim Aufstieg noch mal ein gro├čer Rotfeuerfisch zum Dekomprimieren.

Ich war so stolz auf mich nach diesem Dive. Anschlie├čend fuhren wir ├╝ber das offene Meer bis kurz vor Komodo wo wir unsere Nachtboje hatten. Die Zeit war verschwenderisch f├╝r uns vorhanden, etwas Schwimmen, etwas Fotografieren, schon wieder ein Fischadler, irgendwann Abendessen und anschlie├čend faul auf der Reling sitzen. Ich schaute ins Wasser, mittlerweile war es Nacht geworden, die Scheinwerfen an Bord waren an und das Meer schimmerte sanft. Ein graubrauner Schatten n├Ąherte sich aus den Tiefen, flog sanft unter mir durch Wasser ÔÇô ein Manta. Da sitze ich auf der Reling, ein k├╝hles Bier in der Hand und der Manta fliegt unter mir durch. Sofort waren alle K├Âpfe ├╝ber der Reling, dann kam der zweite, dritte, vierte. Im Hecklicht versammelten sich zwischen 4 und 9 St├╝ck, ca. 1 Meter Spanne und gingen auf Jagd nach dem Plankton, das durch das Licht angelockt wurde. Ich habe mein Bett an Deck vorbereitet bekommen und sa├č noch eine Stunde bei den Bootsjungen, die am Heck angelten und habe die Mantas beobachtet. Teilweise kreisten sie das Plankton ein, flogen mit spitzen H├Ârnchen auf die Ansammlung zu, formten die H├Ârner zu einem in sich geschlossenen Kreis vor dem Maul und beschleunigten bis sie ├╝ber der Oberfl├Ąche ÔÇ×flattertenÔÇť und das ganze Plankton unter der Oberfl├Ąche wegschluckten. In meinem Bettchen schaute ich noch lange in die Sterne bis mir die Lider zuklappten. Was f├╝r ein reicher Tag.

Tag 2: Erste Fahrt auf er Moana

Vor Sonnenaufgang war ich schon wieder wach, langsam wachte das Licht auf, der Himmel verf├Ąrbte sich von grau zu rosa und blau bis die Sonne zu stechen anfing. M├╝sli war schon hergerichtet, Kaffee hei├č, die Gesichter vom Personal strahlten schon wieder.
Der erste Tauchgang war ganz in der N├Ąhe unter einem Leuchtturm. Wir haben uns vom Boot hinfahren lassen und sind in die Fluten gesprungen. Auf 22 Metern riss uns die Str├Âmung an Felsen vorbei, ├╝ber und neben dem Fels warteten mehrere Wei├čspitzenriffhaie auf Fr├╝hst├╝ck. Erst auf ca. 15 Metern hat sich der Kampf gegen die Wassermassen wieder gelegt. Nach dem Tauchgang waren wir alle richtig wach und fuhren zur├╝ck zur Moana.

Am fr├╝hen Nachmittag sind wir aufs offene Meer gefahren, bis wir ├╝ber uns mehrere Seev├Âgel hatten. Wir lie├čen uns zu Wasser und sanken geradeaus auf 25 Meter bis zum Grund eines kleinen Plateaus. Vor uns ging es in schwarze Tiefe. An einem Korallenblock eingehakt hingen wir ├╝ber dem Abgrund und schauten ins dunkle Wasser. Ein riesiger Fischschwarm war hier eingekesselt von gro├čen Makrelen, einigen Tunfischen und vielen Haien. Wir sind uns nicht einig geworden ob es 8, 9 oder mehr waren. Elegant glitten sie durch die Tiefe, kreisten langsam den Schwarm ein, die Makrelen sammelten sich unter dem Schwarm, die Tunfische seitlich und dar├╝ber. Pl├Âtzlich wurden die Haie unruhig und die Makrelen schossen seitlich an den Fischen nach oben, die Haie kreisten und schossen kreuz und quer durch den Schwarm, oben warteten die Thunfische auf die aufgescheuchte Masse an Fischen. Ganz verzweifelte Einzelexemplare wurden an der Oberfl├Ąche von den Seev├Âgeln aufgesammelt.
Leider ist uns in dieser Tiefe und vor lauter Aufregung wegen des Spektakels vor uns irgendwann die Luft knapp geworden, so mussten wir unseren sicheren Standort verlassen und drifteten St├╝ck f├╝r St├╝ck nach oben.
Was f├╝r eine Show.

Eine Stunde Fahrt entlang der K├╝ste legten wir direkt vor Komodo in einer windgesch├╝tzten Lagune an. Nach einem weiteren Tauchgang in leichter Str├Âmung mit einigen Mor├Ąnen, vielen Fischen, Korallen und Schw├Ąmmen neigte sich der Tag langsam dem Ende zu. Komodo lag in goldenem Abendlicht. Kein Drache am Strand, daf├╝r ein Fischadler ├╝ber der Bucht auf der Suche nach seinem Abendessen.
Wir tanzten an Bord zu Musik von Michael Jackson in memorium, vorgestern war er verstorben. Zum Abendessen gab es dann Opernarien, kein L├╝ftchen r├╝hrte sich und dennoch war es nicht hei├č, sondern angenehm.
Und wieder eine Nacht unter Sternenhimmel, aus den fernen Mangroven entlang der K├╝ste h├Ârte man V├Âgel in die Nacht rufen.

Tag 3: Nach Komodo

Selamat Pagi ÔÇô Good Morning um 20 vor 6, es wird langsam hell und die V├Âgel rufen schon wieder ÔÇô oder noch immer? ÔÇô aus den Mangroven. Einer nach dem Anderen kroch von seinem Schlafplatz zur Kaffeebar. Lexi, die gute Seele an Bord, hat schon wieder alles vorbereitet. Sandra und Timo, unser junges Honeymoon-P├Ąrchen, das diese Nacht auch unter freiem Himmel geschlafen hat, w├╝nschte sich einen Besuch des Pink Beach, einem Strand mit rot-wei├čem Sand auf Komodo. So verlie├čen wir unsere gesch├╝tzte Bucht und schipperten entlang der K├╝ste der Dracheninsel. Nach einer halben Stunde erreichten wir einen Felsen, der im offenen Wasser ca. 5 Meter ├╝ber das Meer ragt und standhaft gegen die Str├Âmung k├Ąmpft. Hier war unser erster Tauchplatz. Unter uns Tauchern wechselten unsichere Blicke, die Oberfl├Ąche war voll Wirbel und das Wasser riss an dem Fels. Rudi, der Dive Master beruhigte uns, die Unsicherheit wich jedoch nicht aus unseren Gesichtern. Im Schutze des Felsens war jedoch alles ganz ruhig. Wir fielen auf ca. 25 Meter Tiefe und haben uns dann im Zickzack langsam wieder nach oben gearbeitet. Als erstes wurden wir von einem kleinen Riffhai begr├╝├čt, kurz danach kam eine beeindruckend gro├če Schildkr├Âte zu uns, platzierte sich vor uns auf das Riff und fing an zu g├Ąhnen. 10 Minuten sp├Ąter sa├č sie noch immer am gleichen Fleck und hatte die Augen zu. Viele bunte Fische, gro├č und klein, und ganz klitzeklein, Korallen in allen Farben und Formen, alles getaucht in das neue Tageslicht. Zwei, drei mal begegnete uns noch ein Riffhai, war es immer der gleiche oder seine Geschwister? Gro├če Makrelen von ├╝ber einem Meter L├Ąnge kontrollierten das offene Wasser hinter uns, hatten uns immer im Auge. Ein neuer Tag hat uns aufs Sch├Ânste begr├╝├čt.

Dann gab es ein zweites Fr├╝hst├╝ck w├Ąhrend der Weiterfahrt nach Komodo. Wir sollten heute unsere ersten Warane sehen.
Faulheit, Lethargie und dennoch eine gewisse Nervosit├Ąt war unser uns. Die Tiere sind einmalig, riesig und gef├Ąhrlich. Was wird uns erwarten?
Endlich auf der Insel angekommen bekamen wir die ersten Instruktionen von einem Ranger, der uns zuerst mal erz├Ąhlte wie viele Menschen von den Waranen gefressen wurden und dass man von manchen nie wieder etwas gefunden hat. Sehr beruhigend.

Eine gute Stunde sind wir in Begleitung von 2 Rangern gelaufen, Wildschweine und Hirsche begegneten uns, eine wundersch├Âne Golden Spider sa├č in ihrem Netzt mit weit ├╝ber 2 Metern Durchmesser, ├╝berall bl├╝hten die Vanda-Orchideen, ein klitzekleiner Fluggecko zeigte seine Kunstst├╝cke, ein wundersch├Âner Spatziergang, der schlie├člich an einem kleinen Lokal endete. Wir haben so viel sch├Âne Sachen gesehen ÔÇô nur keinen Waran. Daf├╝r hat uns dann ein Fischadler begleitet, als wir mit dem Boot zur├╝ck auf die Moana ├╝bergesetzt haben. Eigenartig, dass es unter uns zu keiner Missstimmung kam. Jeder war irgendwie zufrieden. Unser schwimmendes Zuhause brachte uns dann in eine sehr sch├Âne Bucht wo wir unser Mittagessen hatten.

Gegen Nachmittag fuhren wir dann weiter zu unserem neuen Ankerplatz f├╝r die Nacht. Da ein ÔÇ×Manta-PointÔÇť in der N├Ąhe war, machten wir uns unter Wasser auf die Suche nach diesen Gigante, zwar auch ohne Erfolg, aber es war herrlich unter Wasser.
Abends sa├č ich noch lange an Deck. Irgendwann kroch ich dann unter meine Decke und habe Sternschnuppen gesucht, zwar auch ohne Erfolg, aber vermutlich nur deshalb, weil ich sofort eingeschlafen bin.

Tag 4: Die Giganten

Mal wieder lange vor Sonnenaufgang war ich wach, Lexi machte schon Wasser f├╝r Kaffee hei├č. Unsere Truppe wurde von Tag zu Tag fr├╝her wach. Ich war zwar immer noch der Erste, der aus dem Bet kroch, aber vor Sonnenaufgang waren wir fast alle an Deck.

Mal wieder ging es kurz nach Tagesanbruch unter Wasser. Die leichte Str├Âmung trieb uns ├╝ber einen bunten Garten aus Weichkorallen, manchen wie Blumenkohl, andere wie Brokkoli und wieder andere in leuchtendem gelb, orange oder blau. Dann fuhr uns die Moana nach Rinca, der zweiten Insel, auf der die Drachen beheimatet sind. Die Insel wird ges├Ąumt von dichten Mangroven, ├╝berall waren Affen und V├Âgel zu sehen. Auf de Insel f├╝hrte der Weg zuerst einen Kilometer ins Inland zu einer kleinen Rangerstation, 3 H├Ąuser auf hohen Stelzen. Auf den Balkonen sa├čen tr├Ąge die Ranger und ein paar Frauen, direkt darunter die Drachen, um ein Haus alleine schon 7 St├╝ck. Ein irreales Bild ÔÇô eine alte Frau auf dem Balkon, Gem├╝se putzen, darunter eine der gef├Ąhrlichsten Tierart der Welt, wir keine 10 Meter davon entfernt und kein Zaun dazwischen. Aufgrund unserer Erfahrung von Komodo war wildes Fotografieren angesagt, vorsichtiges Ann├Ąhern an die Giganten aus einer anderen Welt, die Ranger st├Ąndig ein vorsichtiges Auge auf uns und ihre Sch├╝tzlinge.

5 Kilometer Fu├čmarsch langen vor uns, ins Inland zu einer Wasserstelle. Morgens hat anscheinend dort ein Waran einen Wasserb├╝ffel gebissen, der nun auf sein Ende wartet. Unterwegs sahen wir immer wieder im Geb├╝sch Schweine und Affen. Kurz vor dem Wasserloch versperrte uns ein gro├čer, w├╝tend aussehender B├╝ffel den Weg, so mussten wir etwas warten und zur Seite gehen. Ich habe neben den Ranger eine Bewegung in Gras gesehen und konnte gerade noch rechtzeitig einen Schrei ÔÇ×ULARÔÇť (Schlange) loslassen. Mit einem Satz war der Ranger einen erstaunlich gro├čen Sprung weiter, drehte sich um und sah sich der Spei-Kobra von ca. 1 ┬Ż Meter L├Ąnge gegen├╝ber. Die Schlange, ein wundersch├Ânes Tier, beschloss jedoch, dass ein R├╝ckzug besser war. Es ging alles viel zu schnell um ein Foto zu machen, aber der Ranger meinte hinterher, dass ich verdammt gute Augen h├Ątte. So einen scharfen Blick hat er noch nicht bei einem Wei├čen gesehen.

Nach etwa weiteren 500 Metern waren wir dann am Wasserloch. Der verletzte B├╝ffel war nicht mehr dort, aber daf├╝r 3 andere, die es sich im Schlamm gut gingen lie├čen. Daneben 3 Drachen, die faul im Schatten lagen. Ein B├╝ffel blutete aus der Nase, ob von einem Stachel oder von einem Drachen, hat er uns nicht verraten. Ein St├╝ck weiter des Weges scheuchten wir einen Drachen auf, der im hohen Gra├č lag. Wir folgen dem Tier ein St├╝ck im den Fels, als uns bestialischer Gestank nach Aas uns entgegenschlug. Unser Drachen machte sich ├╝ber einen toten, halb verwesten Kameraden her. Der Ranger stand and├Ąchtig da, den Mund vor Staunen offen. Ich habe mich wegen des Gestankes etwas abseits gestellt bis es oberhalb von mir raschelte und ein weiterer Kollege der Urzeit auf uns zuschoss. Es ist erstaunlich welche Geschwindigkeit so ein tr├Ąger Riese hinlegen kann. Das Tier raste an mir und dem Ranger vorbei zu seinem Kumpel. Gemeinsam machten sie sich ├╝ber den stinkenden Kadaver des Verwandten her. Mich w├╝rgte es von dem Gestank, so dass ich irgendwann das Fotografieren bleiben lie├č und das Schauspiel von weitem beobachtete. Der Ranger meinte, dass die BBC einen Monat auf der Insel war um den Kannibalismus zu dokumentieren, jedoch nur das Festmahl der Drachen an einem stinkenden B├╝ffel filmen konnte. Er hat eine Szene wie diese in 15 Jahren erst einmal gesehen, jedoch nicht mit G├Ąsten.

Wir verlie├čen die Insel mit strahlenden Augen und fuhren wieder entlang der Mangroven durch die Inselwelt. Unser Ankerplatz lag zwischen 2 kleinen flachen Mangroveninseln im tiefen Wasser. Verschwitzt wie wir waren sprangen wir ins nicht all zu k├╝hle Nass. Wieder erfrischt an Bord bekamen wir alle ein kaltes Bier in die Hand, die Sonne sank an den Horizont und der Himmel strahlte in sanften Pastellt├Ânen in fast duftenden Farben. Von orange ├╝ber gelb ins Gr├╝nliche, blau und violett. Aus den Mangroven erhob sich ein Fliegender Hund in Richtung Flores zur Fruchternte, dann der zweite, dritte, vierte. Hundert, tausend oder eher zehntausende Fliegende Hunde die sich schweigend aus den Mangroven erhoben, durch den farbigen Abendhimmel flogen. Nach ein paar Versuchen das Schauspiel zu fotografieren, standen wir still an Bord und beobachteten die riesigen Tiere beim Flug ├╝ber die Moana. Der Nachthimmel legte sich ├╝ber uns, Sterne von Horizont zu Horizont, leise klassische Musik im Hintergrund. Die letzte Nacht an Bord.

Nach dem Abendessen stellte ich mich mit dem Maschinisten und dem Koch an die Reling und schaute zu wie sie Tintenfische fingen. Dann bin auch ich in mein Bett unter freiem Himmel gekrochen.

Tag 5: Abreise

Wieder mal lange vor Sonnenaufgang war ich wach, an diesem Morgen kamen alle ganz fr├╝h aus ihren Federn. Jeder wollte die letzten Stunden auf dem Schiff voll auskosten. Wir hatten ein sch├Ânes Fr├╝hst├╝ck, eine ruhige Fahrt nach Labuan Bajo und einen traurigen Abschied von den lieben hilfreichen Geistern der Moana. Die Fahrt vom Hafen zum Flughafen war befremdlich. Vom Flugzeug aus konnten wir die Inseln mit den wundersch├Ânen Riffen aus der Luft nochmals sehen. Lombok und Bali lagen dann unter Wolken.

Rico Neuh├Âffer

Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Ideale Rundreise zu Planen. Herr Neuh├Âffer ist unser Spezialist f├╝r S├╝dostasien, und immer f├╝r Sie verf├╝gbar.

Hier finden Sie ein anderes Beispiel f├╝r eine solche Reise

Die Webseite der Moana

Schreib eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht.