Constance Tsarabanjina Madagascar
Afrika - Madagaskar - Nordwestküste - Mitsio Archipel - Insel Tsarabanjina

Inhalt des AI Pakets

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Das madagassische Wort "Tsarabanjina" heißt übersetzt "Freude für die Augen". Und diese kleine Insel ist tatsächlich eine der schönsten tropischen Inseln, die man sich vorstellen kann. Strände aus pulverig weißem Sand werden von tropisch-dichtem Grün, einer türkisfarbenen Lagune und schwarzen Lavafelsen gerahmt. Ein echtes "Hideaway am Ende der Welt".

Bungalows

Die nur 25 Bungalows aus heimischem Rosenholz wurden 2012 renoviert und stehen wenige Meter vom schneeweißen Strand entfernt. Die Villen wurden - wie auch das Haupthaus - im Frühjahr 2013 komplett renoviert. Sie haben jeweils einen großen Schlafraum, Bad, Dusche und WC sowie Kaffee- und Teekocher, Minibar und Minisafe. Wegen der luftigen Bauweise und einer stets wehenden frischen Brise kann auf Klimatisation verzichtet werden. Wer dennoch Klimaanlagen bevorzugt, kann einen der 13 Bungalows am Nordstrand buchen, die eine Klimaanlage besitzen.

Essen & Trinken

Volle Verpflegung, alle Getränke an der Bar (außer exklusiven Importspirituosen und Champagner), die tägliche Füllung der Minibar und viele Sportangebote sind inklusive: Schnorcheln, Kajaks, nicht-motorisierter Wassersport; Tauchen und Sportfischen ist gegen Gebühr möglich. Auch der Internet-Anschluss per WLAN im Hauptgebäude sowie Wäscheservice ist inklusive.

Sport & Unterhaltung

Das kleine Hotel braucht hinsichtlich der Tauch- und Schnorchelgründe keinen Vergleich weltweit zu scheuen. Sie sind rundum von ungewöhnlicher Schönheit und Vielfalt.


Verlinkte Informationen

Schriftliches Angebot: Bitte teilen Sie uns Ihre Reisewünsche anhand unseres Anfrage-Formulars, per E-Mail oder Telefon (08152 93190) mit. Wir stellen unverbindlich einen Reisevorschlag mit Preisangebot für Sie zusammen. Für Rückfragen geben Sie bitte auch Ihre Telefonnummer an.

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Angebote



Preistabelle Druckbare Preistabelle

01. November 2017 bis 22. Dezember 2017 ab 294 €
South Beach Villa (All Inclusive)
Doppelzimmer p.P. 294 €
Einzelzimmer p.P. 525 €
3 Erwachsene p.P. 283 €
1 Kind frei bis 6 Jahre
Kinder (bis 12 Jahre) p.P. 131 €
North Beach Villa (All Inclusive)
Doppelzimmer p.P. 325 €
Einzelzimmer p.P. 588 €
3 Erwachsene p.P. 304 €
1 Kind frei bis 6 Jahre
Kinder (bis 12 Jahre) p.P. 131 €
23. Dezember 2017 bis 06. Januar 2018 ab 394 €
South Beach Villa (All Inclusive)
Doppelzimmer p.P. 394 €
Einzelzimmer p.P. 788 €
3 Erwachsene p.P. 350 €
1 Kind frei bis 6 Jahre
Kinder (bis 12 Jahre) p.P. 131 €
North Beach Villa (All Inclusive)
Doppelzimmer p.P. 425 €
Einzelzimmer p.P. 850 €
3 Erwachsene p.P. 371 €
1 Kind frei bis 6 Jahre
Kinder (bis 12 Jahre) p.P. 131 €
07. Januar 2018 bis 31. März 2018 ab 263 €
South Beach Villa (All Inclusive)
Doppelzimmer p.P. 263 €
Einzelzimmer p.P. 463 €
3 Erwachsene p.P. 263 €
1 Kind frei bis 6 Jahre
Kinder (bis 12 Jahre) p.P. 131 €
North Beach Villa (All Inclusive)
Doppelzimmer p.P. 294 €
Einzelzimmer p.P. 525 €
3 Erwachsene p.P. 283 €
1 Kind frei bis 6 Jahre
Kinder (bis 12 Jahre) p.P. 131 €
01. April 2018 bis 30. April 2018 ab 344 €
South Beach Villa (All Inclusive)
Doppelzimmer p.P. 344 €
Einzelzimmer p.P. 625 €
3 Erwachsene p.P. 317 €
1 Kind frei bis 6 Jahre
Kinder (bis 12 Jahre) p.P. 131 €
North Beach Villa (All Inclusive)
Doppelzimmer p.P. 375 €
Einzelzimmer p.P. 688 €
3 Erwachsene p.P. 338 €
1 Kind frei bis 6 Jahre
Kinder (bis 12 Jahre) p.P. 131 €


Zusatzleistungen

01. November 2017 bis 30. April 2018
Bootstransfer vom Hotel zum Flughafen (über Mango Soa Lodge) 113 €
Bootstransfer vom Flughafen zum Hotel (über Mango Soa Lodge) 113 €
13. März 2017 bis 30. April 2018
Helicoptertransfer vom Flughafen Nosy Be zum Hotel Constance Tsarabanjina (max. 5 Personen) 1.500 €
Helicoptertransfer vom Hotel Constance Tsarabanjina zum Flughafen Nosy Be (max. 5 Personen) 1.500 €


Preise und Angebote ab 1. Mai

Die Preise und Angebote ab 1. Mai 2018 werden am 1. Januar veröffentlicht. Auf Anfrage unterbreiten wir Ihnen gerne schon heute ein individuelles Angebot. So können wir die Reservierungen frühzeitig durchführen und sicherstellen, dass Ihr Wunschprodukt und Ihr Wunschzimmer nicht ausgebucht sind.

In unsere individuellen Angebote sind alle Sonderpreise einkalkuliert, die wir für Ihren Reisezeitpunkt mit den Hotels vereinbart haben. Die Preisangaben gelten pro Person im Doppelzimmer. Bei Apartments und großen Villen mit 2 oder mehr Doppelzimmern ist der Preis pro Wohneinheit angegeben. 

Staatlich festgelegte Steuern und Servicegebühren sind enthalten. Sie machen je nach Reiseland zwischen 15% und 25% des Hotelpreises aus.

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Constance Tsarabanjina Madagascar
Madagaskar - Nordwestküste - Mitsio Archipel - Insel Tsarabanjina
Das madagassische Wort "Tsarabanjina" heißt übersetzt "Freude für die Augen". Und diese kleine Insel ist...

Lage unserer Unterkünfte: Das Hotel liegt dort, wo Sie das türkise Quadrat mit der Palme sehen. Durch Klick auf das "Zeichen" zoomen Sie näher an die Unterkunft heran. Durch Klick auf "Satellit " können Sie auf "Satellitenbild-Darstellung" wechseln und durch Heranzoomen die genaue Lage der Unterkunft finden.

Leseempfehlung: Ich kehre zurück Dadabé

Nasrin Siege, die Autorin dieses Romans, wurde 1950 in Teheran geboren und lebte seit 1959 in Deutschland. 1983 ging sie nach Afrika und verbrachte auch einige Jahre in Madagaskar, das sie zu dem 2011 erschienen Roman "Ich kehre zurück Dadabé" inspirierte.

Er erzählt nicht nur vom alltäglichen Kampf um Nahrung, Kleidung und einem Dach über dem Kopf, sondern auch über Lebensfreude, Hoffnung und Zusammenhalt unter den Armen. In seinen letzten Lebensjahren berichtet Dadabé ("Großvater") seiner Enkelin Todisoa und den anderen Kindern des Dorfes die Geschichte ihrer Heimat und ihrer Ahnen. Kurz nach dem Tod Dadabés verwüstet ein Zyklon Häuser und Felder des Dorfes, und Todisoa zieht mit ihrer Familie in die Hauptstadt Antananarivo, wo alle eine neue Lebensweise erlernen müssen.

Madagaskar

Wer denkt an weiße Strände, blaue Lagunen und komfortable Villen, wenn das Stichwort Madagaskar fällt? Bisher sind es nur wenige, meist in der Welt weit Herumgekommene, die wissen, dass Madagaskar auch eine solche Seite hat. Madagaskar ist eine Insel wie ein Kontinent voller Naturwunder.

Nur wenige kleine Hotels genügen den hohen Ansprüchen erfahrener Weltreisender, die ihren Urlaub auf den Seychellen, Mauritius oder Malediven verbringen.  Aber es gibt Hotels, die auch hohen Ansprüchen genügen. Sie liegen an den schönsten Stränden im Nordwesten der Hauptinsel und auf den Inseln vor der Nord- und Ostküste. Und sie entschädigen vielfach für die lange Anreise von Europa zur Hauptstadt Antananarivo und von dort weiter an die Küsten: aus Edelholz kunstvoll handgefertigte Villen auf Pfählen im weißen Sand, ausgezeichnete madagassisch-afrikanische Küche und ein freundlich-unprofessioneller Service von im Umgang mit Touristen noch nicht routinierten Einheimischen. Wer von einem Urlaub mit diesen Zutaten träumt, ist in Madagaskar an der besten Adresse!

Sicherheitgebühren bei Flügen von Madagaskar aus

Bei Abflug von folgenden Flughäfen in Madagaskar ist eine Sicherheitsgebühr pro Person zu entrichten: Antananarivo, Nosy Be, Toamasina, Mahajanga, Antsiranana, Taolagnaro und Nosy Boraha (Ile Ste. Marie). bei Inlandsflügen beträgt die Sicherheitsgebühr derzeit etwa 2,5 US$, bei internationalen Flügen etwa 15 US$. Die Gebühr muss am Flughafen vor jedem Anflug entrichtet werden. Eine Bezahlung im Voraus zusammen mit dem Flugticket ist leider nicht möglich. Auch kurzfristige Änderungen dieser Gebühren sind möglich und außerhalb unserer Einflussmöglichkeit.

Steuern, die nur im Hotel bezahlt werden können

Die Hotels müssen pro Übernachtung eine Gebühr ("Vignette Touristique") und eine weitere Steuer (vergleichbar der Kurtaxe) direkt an die Regierung abführen. Es ist nicht zulässig diese Gebühr in den Pauschalreisepreis zu integrieren.  Die Steuern betragen etwa 1 € pro Person und Nacht (Änderungen vorbehalten).

Informationen auf externen Webseiten

Madagaskar auf Wikipedia / Madagaskar auf der Webseite des Auswärtigen Amtes

Fläche: 587.295 km²

Bevölkerung: ca. 22 Mio

Regierung: Republik

Hauptstadt: Antananarivo

Sprachen: Malagasy & Französisch

Hauptsprache: Malagasy

Währung: Ariary

Zeitzone: MEZ+2; zur Sommerzeit MEZ+1


Inseln

Insel Nosy Be und Insel Nosy Boraha (auch Ile Ste. Marie genannt)

Formalitäten

Ein Einreisevisum für 30 Tage wird bei der Ankunft oder vor der Reise bei der Botschaft Madagaskars erteilt. Bitte beachten Sie, dass Kinder ein eigenes Reisedokument besitzen müssen, dass die Visaerteilung pro Person etwa 25  € kostet und der Reisepass bei der Einreise noch mindestens weitere 6 Monate gültig sein muss.

Gesundheit

Impfungen und sonstige vorbeugende Maßnahmen sind nicht vorgeschrieben, es gelten aber die allgemein üblichen Vorsichtsregeln (Gelbsucht- und Tetanusprophylaxe) auf Reisen.

Malariaprophylaxe ist zu empfehlen. Bei Beachtung folgender Tipps ist eine Infektion sehr unwahrscheinlich:

Mechanische Vorbeugung

Gute Vorbeugung hat keine negativen Nebenwirkungen, daher sind Maßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen der beste und erfolgreichste Malariaschutz: Moskitonetze, Moskitospiralen nutzen und große Teile des Körpers zwischen Dämmerung und Mitternacht mit leichter Kleidung bedecken.

Chemische Vorbeugung

Autan, NoBite oder andere "Repellents" großzügig benutzen. Sollte trotz der Stichvorbeugung eine Malariaübertragung stattfinden, hilft die prophylaktische Einnahme von Medikamenten vor und während der Reise. Niemand kann sagen, ob sie "erforderlich" ist, denn das hängt von Faktoren wie allgemeinem Gesundheitszustand, Reiseziel (im Norden und Osten Madagaskars wichtiger als im Süden und Westen), Dauer des Aufenthalts, Jahreszeit (im europäischen Winter wichtiger als im europäischen Sommer) ab. Resochin (Wirkstoff Chinin), Doxyzyclin, Lariam (Wirkstoff Mefloquin), Malarone (Wirkstoff Atovaquon + Proguanil), Riamet (Wirkstoff Artemether + Lumefantrin) sind die bekanntesten vorbeugenden Medikamente.

Chemische Behandlung

Es ist sinnvoll, für die Notfallbehandlung auf der Reise ein anderes Medikament dabei zu haben als dasjenige, das man zur Vorbeugung benutzt. Denn dieses hat seine Unwirksamkeit erwiesen, wenn man trotz vorschriftsmäßiger Einnahme der Vorbeugedosis erkrankt! Dann sollte man das neue Medikament nach Vorschrift in der Packungsbeilage in Behandlungsdosis einnehmen und baldmöglichst einen erfahrenen Arzt aufsuchen. Ärzte und Krankenhäuser in Antananarivo (aber auch in anderen Orten) kennen sich mit Malaria und ihrer Behandlung bestens aus.

Für detaillierte Informationen siehe die Webseite des Tropeninstituts der Universität München

Wetter

Aufgrund seiner Lage von 12 bis 25 Grad südlich des Äquators kann man zwischen den beiden Jahreszeiten "Südsommer" (Dezember bis März), "Südwinter" (Juni bis September) und den dazwischen liegenden Übergangszeiten unterscheiden. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen schwanken zwischen Sommer und Winter um etwa 6 Grad Celsius, im Süden sind sie höher, im Norden geringer. Im Südsommer entspricht das Klima unserem Hochsommer, im Südwinter unseren frühherbstlichen Bedingungen. Frost kommt im Südwinter selten in den Morgenstunden vor Sonnenaufgang im zentralen Hochland vor. Tagsüber steigen die Temperaturen auch im Winter aufgrund der starken Sonneneinstrahlung auf über 20 Grad im Schatten an. Den Südwinter empfinden manche Europäer als "beste Reisezeit", weil alle Regionen ein angenehmes Klima haben, sieht man von manchmal kalten Nächten im Hochland und im Süden der Insel ab.

Im Südsommer (November bis April) kann sich das Reisen problematisch gestalten, wenn Regenfälle Straßen innerhalb kurzer Zeit unpassierbar machen. Wer Wärme mag und gelegentliche, wahrhaft "tropische" Regenfälle liebt, sollte in den Zwischensaisonzeiten oder im Südsommer reisen. Er wird durch eine weitaus reichere Vegetation, grüne und blühende Natur entlohnt.

Beste Reisezeit

Es gibt keine "beste Reisezeit"! Für ganz Madagaskar gilt, dass der heiße Südsommer von November bis April auch die regenreichere Jahreszeit ist. Deshalb wird der Südwinter von April bis Oktober oft als gute Reisezeit bezeichnet. Das hat dazu beigetragen, dass Madagaskar als trockenes, braunes und brennendes Land bekannt ist, denn in den Monaten August bis Oktober ist Regen in manchen Regionen zu selten, um die Felder ergrünen zu lassen. Wer aber im madagassischen Sommer das Land bereist, wird über die Vielfalt der Vegetation, das satte Grün der Viehweiden und die Blütenpracht erstaunt sein!

Die vereinfachende Formel von der "Regenzeit" im Südsommer und der "guten Reisezeit" im Südwinter täuscht, denn die hohen durchschnittlichen Regenfälle fallen im Südsommer nicht etwa in lang anhaltenden, grauen und kühlen Wochen, sondern in kurzen, sintflutartigen, eben "tropischen" Güssen, indem das Wasser nicht tropfen-, sondern eimerweise aus den Wolken zu stürzen scheint. Nach einigen Stunden, schlimmstenfalls ein paar Tagen, ist der Spuk vorbei. Die Sonne bricht durch und trocknet Straßen und Wege.

Eine Reisezeit, zu der Sonnenschein oder Regen garantiert sind, gibt es nicht. Wichtiger ist es, sich eine zu den eigenen Vorstellungen passende Reiseroute auszusuchen. Wenn Sie der tropische Regenwald weniger interessiert, wenn Sie sich in Steppen und Wüsten, an Trockenwald und von Baobabs bewachsenen Stränden wohl fühlen, dann sollten Sie - egal zu welcher Jahreszeit - den Großteil Ihrer Reise im Süden und Westen des Landes verbringen. Wenn es Ihnen aber üppiges Grün angetan hat, wenn Sie Palmenstrände, Blumen und Blüten um sich haben wollen, dann ist eine Reise in verschiedene Regionen der Ostküste, aber auch die Nordwestküste und das Hochland das richtige für Sie. Dann sollten Sie ein höheres "Regenrisiko" eingehen und im Südsommer reisen! Denn je mehr Regen fällt, desto grüner ist die Landschaft, desto blütenreicher die Natur und desto "tropischer" die Atmosphäre.

Die wichtigen Regionen der "Großen Insel"

 

Nosy Be

Nosy Be ist die bekannteste und erschlossenste der Inseln, die Madagaskar umgeben. Von hier stammt ein großer Prozentsatz der Weltproduktion des Parfums Ylang Ylang. Abgesehen von einigen Naturreservaten ist sie die wohl am stärksten von kultivierendem menschlichem Eingreifen gezeichnete Landschaft Madagaskars. Größter Trumpf der Insel ist dennoch ihre tropische Bilderbuchlandschaft mit versteckten Buchten, vorgelagerten Inseln, Palmenstränden und ihrer im Entstehen begriffenen, noch wenig professionellen Infrastruktur.  Obwohl der Tourismus im Vergleich zu Nachbarinseln wie den Seychellen und Mauritius noch sehr wenig ausgeprägt ist, leistet er inzwischen nach Ylang Ylang den zweitgrößten Beitrag zur Entwicklung der Insel Nosy Be.

Nosy Boraha (Ile Ste. Marie)

Einen weiteren Höhepunkt an landschaftlichem Reiz erlebt der Inselliebhaber auf der etwa 60 km langen und nur 5 km breiten Insel Nosy Boraha (Ste. Marie), die der Ostküste nördlich von Toamasina vorgelagert ist. Ihre sanften Hügel sind von üppiger, dichter Vegetation überzogen, zwischen den Dörfern in Bergtälern liegen Reisterrassen, Kokospalmen säumen die Strände, entlang der Pisten wachsen knallrot bis lila blühende Bougainvilleen, Flamboyant-Bäume und Orchideen in allen Farben. Das Meer ist an der Westküste der Insel sanft und ruhig, Korallenriffe schützen vor Haien. An der Ostküste hingegen donnert die Brandung des Indischen Ozeans über weite Strecken ungebrochen gegen den weißen Sandstrand. Die Insel ist eine kleine, überschaubare Welt für sich.

Der Osten

Entlang der Ostküste verläuft eine 30 bis 50 km breite Ebene, die von vielen Flussmündungen durchschnitten wird. Sie reicht von Tolanaro (Fort Dauphin) im Süden bis Maroantsetra in der Bucht von Antongil im Norden. Von Tolanaro (Fort Dauphin) ausgehend durchzieht ein natürlich entstandener Süßwasserkanal diese Ebene in Nord-Süd-Richtung bis Toamasina (Tamatave), der hin und wieder durch Festlandbrücken unterbrochen ist. In französischer Kolonialzeit wurden diese durch künstliche Kanäle durchstochen, und es entstand eine schiffbare Wasserstraße 50 bis 100 Meter vom Indischen Ozean entfernt, die von Toamasina bis Manakara reichte. Der Kanal dient den Bewohnern der Küstenebene bis heute als wichtigste Verkehrsverbindung, auf der Holz, Vanille, Früchte und Gewürze in teilweise riesigen Einbäumen in Städte und zu Dorfmärkten transportiert werden.

Die Ebene an der Ostküste ist fruchtbar. Es werden in großem Umfang Vanille, Kaffee, Kakao, Nelken und andere Gewürze angebaut, in der Umgebung der größeren Ortschaften gibt es auch einzelne Reisfelder. Zwischen den sanften Hügeln gedeihen die schönen Fächerpalmen, Raphia, Orchideen (die Vanille ist die berühmteste davon) und zahllose andere tropische Pflanzen. Am Fuß des Gebirges beginnt der dichte Regenwald, der von Iharana (Vohémar) im Norden bis nach Tolanaro (Fort Dauphin) im Süden reicht. Entlang der Flüsse gibt es in diesen noch unerschlossenen Regionen Pfade, auf denen man von Dorf zu Dorf wandern kann. Der Wald ist zum Teil noch kaum erforscht, unberührt und beherbergt etwa auf der Halbinsel von Masoala nördlich der Bucht von Antongil noch tausende unbekannter Pflanzen- und Tierarten.

Das Zentrale Hochland

Das zentrale Hochland, das zwischen 500 und 2000 m über dem Meeresspiegel liegt, wird in Nord-Süd-Richtung von mehreren Bergrücken durchzogen, die bis zu 3000 m hoch aufragen. Nördlich von Antananarivo erstreckt sich dieses Hochplateau über mehrere hundert Kilometer nahezu ohne Bäume und Sträucher bis nach Maevatanana. Auf unendlichen Grasflächen, die nur gelegentlich von fruchtbaren Flusstälern unterbrochen werden, weiden große Rinderherden. Im Süden der Hauptstadt bis Fianarantsoa ist die Hochfläche gebirgig und von Reisfeldern und -terrassen übersät. Vor allem zwischen Antsirabe und Fianarantsoa findet sich eine von Reisterrassen geprägte Hügellandschaft, in der man sich nach Südostasien versetzt glaubt. Auf den hier reichen, fruchtbaren Böden, die vulkanischen Ursprungs sind, wachsen tropische Früchte ebenso wie alles Obst, das wir aus Europa kennen. Es wird jedes denkbare Gemüse angebaut, in den höheren Bergregionen gibt es sogar Kartoffeln. Manche Landschaften erinnern an das bayerische Voralpengebiet, wie etwa die Pinienwälder rund um die Seen Mantasoa und Tsiatsompaniry, oder die kühlen Gebirgsbäche, die vom Ankaratra-Gebirge herunter fließen. Im Süden begrenzt das Andringitra-Gebirge das Hochland, ein Granitfelsengebirge, das südlich von Fianarantsoa über 2000 Meter aufragt. Südlich und westlich der Hauptstadt erstreckt sich mit dem Ankaratragebirge ein aus Vulkantätigkeit entstandener Gebirgszug, in dem heiße Quellen entspringen. Im Norden wird das Hochland vom höchsten Gebirgszug der Insel, dem Tsaratanana-Massiv mit dem Maromokotro mit knapp 3000 m höchsten Gipfel Madagaskars begrenzt.

Der Süden

Südwestlich von Fianarantsoa beginnt der "Wilde (Süd-)Westen" Madagaskars. Hier fällt das ganze Jahr über kaum Regen. Bewässert wird die Region von den Flüssen, die in den Bergen der Ostküste entspringen und riesige Wassermengen durch das nach Westen abfallende Gelände bis an die Westküste transportieren. Steppen, die von Dornengestrüpp, Baobabs und von lichten Palmenhainen bewachsen sind, wechseln sich mit dicht bewachsenen Flusstälern und kleinen von Grundwasser versorgten Oasen ab. Hier gibt es, bis auf die im Bau befindliche Hauptstrecke Fianarantsoa-Toliara, keine asphaltierten Straßen. Das Reisen ist mühsam, denn die Staubpisten sind über weite Strecken nur im Schritttempo befahrbar. Im Norden (des Südens) erhebt sich das Isalogebirge, ein bizarres und mit lieblichen Oasen durchsetztes Sandsteingebirge, das in der Regenzeit unpassierbar ist, in der Trockenzeit nur zu Fuß durchquert werden kann. Bizarre Felsformationen, kleine Wälder in den Flusstälern und herrliche Hochebenen mit Blick über die Steppe entlohnen für einfache Wanderungen von wenigen Stunden oder mehrtägige Trekkingtouren, die man in diesem Naturreservat durchführen kann. Die Südwestküste schließlich besitzt eine Reihe herrlicher Strände, die mit Filaos, einer aus Australien eingeführten Nadelbaumart, bewachsen sind.

Der Westen

Nach Westen fällt das zentrale Hochland terrassenförmig bis zur Küste hin ab. Weite Flächen sind nahezu menschenleer, bewachsen zum Teil mit hohem Gras, Satrana-Palmen und Baobabs, auf weiten Flächen besonders zwischen Morondava und Toliara (Tuléar) von immergrünem Trockenwald. Abwechslungsreich, fast lieblich ist die ebenfalls dem Westen zugerechnete Nordwestküste von Mahajanga bis Antsiranana (Diego-Suarez). Das ganze Jahr, insbesondere aber während des Südsommers auftretende tropische Regengüsse lassen eine reiche Vegetation gedeihen. Die Küste ist zerklüftet und voller kleiner Buchten, viele zum Teil unbewohnte Inseln sind vorgelagert.

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